Die Gruppe wurde von Lothar Becker und seiner Familie empfangen, in dessen Familienbesitz sich die Mühle seit dem Ende des 19. Jahrhunderts befindet. Die Speiermühle wurde 1337 erstmals bei einer Länderübergabe zusammen mit dem Ort Hemmighausen urkundlich erwähnt. Nach dem das Gebäude 1868 fast vollständig niedergebrannt war, wurde durch den nachfolgenden Besitzer ein Fachwerkhaus, welches vorher in Usseln stand, neu errichtet und später um das Jahr 1890 von Lothar Beckers Urgroßvater grundlegend renoviert. In den folgenden Jahrzenten wurde die Mühle immer wieder Um- und Angebaut. In einer Reise durch die Zeitgeschichte wurde von Lothar Becker die Nutzung der Wasserkraft von früher mit Wasserrad bis heute mit der Nutzung als Kleinwasserkraftwerk erklärt. Aber auch die mühevolle Arbeit in der Mühle, die früher 24 Stunden an den Wochentagen lief, um die Bäcker mit Mehl und somit die Bevölkerung mit Brot zu versorgen, wurde den Besuchern verdeutlicht. Erst gegen Ende der 70er Jahre wurde der Betrieb letztlich eingestellt weil die Großmühlen das Mehl billiger liefern konnten. Gleichwohl das Mühlrad durch eine Turbine ersetzt wurde, ist die Mühle noch fast vollständig erhalten, dadurch konnte die Gruppe die alten Mahlmaschinen bestaunen.

„Ich finde es bemerkenswert, wie es die Familie Becker nun in der 4. Generation schafft, die Mühle für die Nachwelt zu erhalten und zu bewirtschaften. Ein solches Vorhaben kostet nicht nur viel Zeit und Engagement, sondern erfordert insbesondere viel Herzblut,“ so Armin Schwarz, der der Familie Becker für die Besichtigungsmöglichkeit dankte.

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