„Alle hessischen Schülerinnen und Schüler sollten einmal in ihrer Schulzeit eine Gedenkstätte gegen die Nazi-Diktatur und auch zur deutschen-deutschen Teilung besuchen. Wir als CDU-Landtagsfraktion freuen uns, dass ein gemeinsamer Antrag dazu mit den Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, und FDP gelungen ist. Das macht die jüngste deutsche Geschichte im Schulunterricht anschaulicher, interessanter und hilft vor allem vor Legendenbildungen. Erinnern und Lernen gehören zusammen.
Es ist schlichtweg eine fortwährende Aufgabe und für uns als Demokraten auch die Verantwortung, die Erinnerung an die Verbrechensherrschaft des Dritten Reichs und die Gräuel des Holocausts wach zu halten. Gleichermaßen darf die SED-Diktatur, die aus der DDR einen Unrechtsstaat gemacht hat, nicht in Vergessenheit geraten. Politische Bildung und das Verständnis für Demokratie sind in Zeiten zunehmenden Extremismus von elementarer Bedeutung.
Gedenkstättenbesuche sind dabei als Arbeitsmethode besonders geeignet und in den Lehrplänen bereits verankert. Als Ergänzung dazu sind auch Zeitzeugengespräche oder Besuche von Institutionen wie beispielsweise dem Jüdischen Museum Frankfurt zur politischen Bildung gut geeignet. Die Lehrerinnen und Lehrer in Hessen müssten allerdings unabhängig über die Eignung solcher Besuche zur Vermittlung des Stoffes entscheiden können. Wir Landtagsfraktionen ermutigen alle Lehrkräfte in Hessen, sich aktiv an dieser Gedenkarbeit und dem Demokratielernen zu beteiligen und entsprechende Bildungsangebote in den Unterricht zu integrieren.“

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