• Schon früh konnten sich alle Lehrkräfte auf das Virus testen lassen
• Das Hygienekonzept wurde dem Pandemieverlauf angepasst
• Das Land unterstützt die Kreise und kreisfreien Städte mit 75 Millionen Euro bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen

„Die Corona-Pandemie stellt auch die Beschulung der hessischen Schülerinnen und Schüler vor enorme Herausforderungen. Erstmals in der Bundesrepublik mussten im Frühjahr 2020 Schulen flächendeckend und komplett geschlossen werden – ein nicht für möglich gehaltenes Szenario. Und dennoch haben Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die für uns alle völlig neue Situation erfolgreich bewältigt. Die Gesundheit der Schüler- und Lehrerschaft zu schützen und gleichzeitig möglichst viel Bildung zu gewährleisten, haben für uns oberste Bedeutung. Wir tun alles dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler so viel wie möglich lernen können, denn das, was an Bildung nicht stattfindet, lässt sich nur schwer oder gar nicht ersetzen. Dazu möchte ich einige Beispiele nennen:

• Schon früh konnten sich alle Lehrkräfte auf das Virus testen lassen.
• Mehrfach wurde das Hygienekonzept dem Pandemieverlauf entsprechend angepasst.
• Das Land Hessen unterstützt die Schulträger – die Kreise und kreisfreien Städte – mit 75 Millionen Euro bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen.
• Hessen war das erste Land, das im Frühjahr 2020 das Abitur mutig, erfolgreich und ohne größere Komplikationen hat schreiben lassen – die Schülerinnen und Schüler sind bis heute dankbar dafür.
• Hessen schreitet bei der Digitalisierung des Unterrichts voran, damit unsere Schülerinnen und Schüler auch in kritischen Pandemie-Phasen sicher lernen können.
• Hessen ist Vorreiter beim digital-gestützten Distanzunterricht. Die Grundlage dafür bildet das Schulportal, unsere Lehr- und Lernplattform.

Aktuell befindet sich ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder in der Situation, dass Unterricht weitestgehend von zu Hause aus stattfindet.

Die Besonderheiten der Beschulung in Zeiten der Corona-Krise erfordern zeitlich befristete Anpassungen des Hessischen Schulgesetzes und weiterer Vorschriften. Dazu wurde bereits im Sommer 2020 von den regierungstragenden Fraktionen CDU und Die Grünen die rechtliche Grundlage für Corona bedingte Flexibilisierungen geschaffen und den Schulen insbesondere Planungssicherheit gegeben. Die Rechtsgrundlage gilt es nun zu verlängern bzw. anzupassen, gleichzeitig auch nach den bisherigen Erfahrungen an einigen Stellschrauben zu optimieren. Das Gesetz soll dabei Abweichungen von bisher geltendem Recht nicht erzwingen, sondern dort, wo es notwendig ist, die nötige Flexibilität geben.
Die regierungstragenden Fraktionen stellen dabei für die Bildung unserer Kinder wieder einen Rekordhaushalt zur Verfügung. Der Bildungsetat steigt für 2021 auf den Höchststand von 4,3 Milliarden Euro. Damit machen wir die Schulen weiter fit für ein modernes und erfolgreiches Lernen und Lehren - besonders in Zeiten der COVID-Pandemie und selbstverständlich auch darüber hinaus.“

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