• Die Corona-Pandemie stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen
• Der Schulstart nach den Sommerferien ist gelungen
• Wir investieren trotz Corona in zusätzliche Lehrerstellen, Digitalisierung und Ganztag

„Die Landesregierung hat seit Beginn der Corona-Krise konsequent und planvoll agiert. Die Corona-Pandemie stellt uns zwar weiterhin vor große Herausforderungen, die hessische Schulpolitik bewältigt diese bisher aber erfolgreich. Nach mehreren durchdachten Öffnungsschritten in der Zeit vor den Sommerferien, sind wir nun zum Schuljahresstart 2020/21 zum vollständigen Regelbetrieb zurückgekehrt. Dabei verfolgen wir das Ziel: Möglichst viel Unterricht in einem möglichst sicheren Umfeld.

Unser Bildungssystem kann sich darüber hinaus auf die Fortschritte bei der Digitalisierung, die Hygienebausteine und die vielfältigen Erfahrungen aus der Zeit vor den Sommerferien stützen. Abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort werden wir flexibel agieren. Bei Bedarf kann alternativ für betroffene Klassen Distanzunterricht stattfinden. Nach den ersten Unterrichtstagen haben wir seitens der Schulen, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler fast durchweg positive Rückmeldungen erhalten. Das ist nicht zuletzt auf das verantwortungsbewusste Verhalten der Schülerinnen und Schüler und die gute Vorbereitung an den Schulen zurückzuführen.

Darüber hinaus gilt es aber das Bildungswesen in Hessen als Ganzes ständig weiterzuentwickeln, Schwerpunktmäßig in den Bereichen Lehrerversorgung, Digitalisierung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch zu diesem neuen Schuljahr können sich die Schulen wieder auf zusätzliche Lehrerstellen und Ressourcen verlassen, die sie bei einer stets sichergestellten Grundunterrichtsversorgung für qualitative Verbesserungen in verschiedenen Bereichen nutzen können:

Der Bildungsetat erreicht mit 4,2 Milliarden Euro und einer Steigerung von 158 Millionen Euro in diesem Jahr ein neues Rekordniveau.
Mit 770 neuen Lehrerstellen, von denen etwa die Hälfte für den weiteren Ganztagsausbau zur Verfügung stehen, investiert das Land Hessen weiter kraftvoll in die Bildung der jungen Menschen und damit in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler.
Seit 1999 haben wir in Hessen damit rund 11.700 neue Lehrerstellen geschaffen bei insgesamt rückläufiger Schülerzahl.
Darüber hinaus wird es 100 Stellen mehr für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst geben.
Zum Wintersemester 2020/2021 werden noch einmal die Studienplatzkapazitäten an den lehrerbildenden Universitäten in Hessen ausbauen. Insgesamt wird es 165 zusätzliche Studienplätze geben.
Hessen hat die Mittel des DigitalPakts zur Förderung der Infrastruktur an Schulen sowie dessen erste Anlage zur Anschaffung von Endgeräten jeweils um bundesweit einmalige 25 Prozent erhöht.
Das Gesamtvolumen bisher beantragter Fördermittel aus dem DigitalPakt beträgt bisher 49 Millionen Euro für insgesamt 683 Schulen.
Von Ende März bis zu den Sommerferien haben rund 200 Fortbildungen zum Thema Digitalisierung stattgefunden.
Wir stärken die Bildungssprache Deutsch. Ab diesem Schuljahr haben gibt es in den ersten Klassen eine zusätzliche Stunde Deutschunterricht.
Mittlerweile nehmen 1.225 von rund 1.800 Schulen am Ganztagsprogramm teil, 157 Schulen haben ihr bestehendes Profil erweitert.
Von den im Schuljahr 2019/20 zugewiesenen 700 Stellen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind mittlerweile über 90 Prozent besetzt.
Der Unterricht ist mit Lehrkräften abgedeckt, bisher nehmen 97 Prozent der Lehrkräfte am Präsenzunterricht teil. Sollten Lehrkräfte aufgrund von Corona ausfallen, stehen 150 Millionen zusätzlicher Mittel für Vertretungskräfte bereit.
Der Lehrkräftebedarf an Grundschulen konnte bisher über freiwillige Abordnungsmaßnahmen vollständig gedeckt werden.
Unsere richtungsweisenden Konzepte und eine bundesweit unerreichte Personal- und Ressourcenausstattung verschaffen Hessen auch weiterhin eine führende Rolle bei der Abdeckung des Lehrerbedarfs und bei der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für bestmögliche Zukunfts- und Bildungschancen.

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